Portraits

Gute Beispiele für ein erfolgreiches Energie-Update.

Vielerorts zeigen Anlagenbetreiber, Stromversorger und Netzbetreiber heute schon, wie ein Umbau unserer Energieversorgung zu 100% Erneuerbaren Energien möglich ist. Lernen Sie hier Anlagen, Quartiere und Regionen kennen, die das Energie-Update machen. Wir erklären Chancen und Hürden.


Quartiere

Die Deponie als Brennstofflager

In Flörsheim-Wicker liefern Bioabfall und Deponiegas bedarfsgerecht Strom und Wärme

Die kommunale Abfallwirtschaft leistet viel mehr als nur die Müllabfuhr. An die Stelle von Mülldeponien sind vielerorts Wertstoffhöfe getreten. Dort wird in erneuerbaren Kreisläufen gedacht. So kann die Abfallwirtschaft die Aufgaben eines zuverlässigen Energieanbieters übernehmen. In Biotonnen, Restmüll und Altdeponien steckt schließlich Biomasse. Diese gespeicherte Erneuerbare Energie lässt sich bedarfsgerecht abrufen. Im hessischen Flörsheim-Wicker ist der Deponiepark ein erneuerbares Brennstofflager, das bedarfsgerecht Strom und Wärme liefert. Der kommunale Abfallverwerter spielt täglich an der Strombörse mit. Auf Augenhöhe mit etablierten Energiekonzernen sorgt der Deponiepark gleichzeitig für die Wärmeversorgung von Industrie, Handel und Haushalten.

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Regionen

Entspannt ins Netz der Zukunft

Kommunikation statt neuer Kabel in der Eifel

Intelligente Lösungen für den Stromtransport müssen weder kompliziert noch aufwändig sein. Im Stromnetz der Eifel konnte mehr Platz für erneuerbare Stromerzeuger geschaffen werden, ohne neue Kabel zu verlegen. Nicht ein Mehr an Kabelkilometern, sondern eher Kommunikation kennzeichnet das flexible Stromnetz der Zukunft.
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Anlagen

Das Gasnetz als erneuerbare Verteilerplattform

Wie Stroh in den Tank kommt

Die Erdgas-Infrastruktur Deutschlands umfasst 500.000 Kilometer Leitungen, aus denen an 10,7 Millionen Punkten Gas entnommen werden kann. Schon heute hilft das Gasnetz bei der flexiblen Bereitstellung von Strom, Wärme und Kraftstoff. Die Bioraffinerie in Schwedt zeigt, wie das Gasnetz als erneuerbare Verteilerplattform die bisher getrennten Verbrauchssektoren Strom, Wärme und Mobilität verbindet.
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Quartiere

Sozialer Wohnungsbau heißt solarer Wohnungsbau

Speicher und Holzenergie verlängern günstige Solarenergie in die dunklen Wintermonate

In der Parkstadt Unterliederbach macht eine kommunale Wohnungsgesellschaft vor, dass sich der anspruchsvolle Plusenergiehaus-Standard und kostengünstiges Bauen nicht ausschließen. Dank der cleveren Kombination von Wärmenetz, Solarthermie und Speichern genießen die Mieter dauerhaft niedrige Nebenkosten.
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Regionen

Stadt, Land, Netz: Franken baut an der Stromvermarktung der Zukunft

Regionale Kooperation sorgt für Ausgleich von Sonne, Wind und Biogas

Die fränkische Regionalstrom-Genossenschaft hat sich einen zellularen Ansatz zum Ziel gemacht, bei dem sich Erzeugung und Verbrauch vor Ort bereits weitgehend ausbalancieren. Sie baut mit am regionalen Energiemarkt der Zukunft.
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Anlagen

Vollgas für die Energiewende

100 Prozent erneuerbare Mobilität von der Biomethan-Tankstelle

Neben der Elektromobilität mit erneuerbarem Strom werden Biokraftstoffe wie Biomethan das Erdöl ersetzen. In der Gegend zwischen Schwarzwald und Neckar übernimmt der Energiehof Weitenau schon heute die Rolle des Kraftstofflieferanten.
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Anlagen

Wetter und Wärme im Einklang

Martin Ott ist für den Winter genauso sicher aufgestellt wie für den Stromhandel

Mit seiner Biogasanlage puffert Martin Ott nicht nur die Temperaturschwankungen in Mittelfranken ab. Er macht auch aus den Preisschwankungen an der Strombörse das Beste.
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Anlagen

Flexibles Biogas für ein stabiles Stromnetz

Auf die Biogasanlage Stoetze ist Verlass

Wenn Kohle- und Atomkraftwerke ganz abgeschaltet werden, müssen Erneuerbare Energien jederzeit Verantwortung übernehmen für ein stabiles Stromnetz. In einer Gemeinschaftsleistung machen das die elf Landwirte hinter der Biogasanlage Stoetze.
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Anlagen

Genossenschaftlich das Energiesystem der Zukunft gesichert

Auf Ochsentour für zuverlässige Strom- und Wärmeversorgung

Milchviehhalter Thomas Häcker hat zusammen mit Berufskollegen, dem Bürgermeister und einer Genossenschaft heute schon die Zukunft unseres Energiesystems im Kleinen vorgemacht. Die schlaue Kombination von Biogas und Speichern kann zu jeder Zeit zuverlässig große Teile des schwäbischen Gussenstadt mit Wärme versorgen und zugleich flexibel Strom vermarkten.
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