Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien wird in Deutschland durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Anlagenbetreiber haben – je nach Technologieart und Größe der Anlage – für den Zeitraum von 20 Jahren einen Anspruch auf eine Vergütung für jede produzierte Kilowattstunde (kWh) Strom. Die Vergütungen für Strom aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie Wasserkraft und Geothermie unterscheiden sich in ihrer Höhe. Auch innerhalb der Technologiearten gibt es Unterschiede. So ist die EEG-Vergütung von Photovoltaik-Anlagen abhängig von der Größe der Anlage, die der Windenergie ist abhängig vom Standort der Anlage.

Die Vergütung des regenerativen Stroms ist auch abhängig davon, in welchem Jahr die Anlage installiert wurde, da die Vergütungssätze für Neuanlagen degressiv gestaltet sind. Während kleine Anlagen die Vergütung in Form einer festen Einspeisevergütung über ihren Verteilnetzbetreiber erhalten, wird der Strom größerer Anlagen überwiegend die Direktvermarktung an der Strombörse zuzüglich einer Marktprämie vergütet. Die Differenz zwischen der Gesamtsumme der bundesweiten EEG-Vergütungen und dem Erlös für den erneuerbaren Strom an der Strombörse wird als EEG-Umlage auf den Strompreis für Endverbraucher umgelegt.